Kicken gegen Rassismus

No to racism! No to sexism!
Bei traumhaftem Wetter sind am Samstag 24 Teams dem Ruf des Café Mondials
gefolgt und haben mit vollem Einsatz ein Zeichen gegen Rassismus und Sexismus
gesetzt.

Die Teams waren bunt gemischt: muslimische Frauen, Alteingesessene,
Geflüchtete aus Afghanistan und Syrien… – kurzum Menschen aus aller Welt.
Auch einige NGOs waren vertreten, wie die Flüchtlingsorganisation „Pro Aysl“, die
das neuste EU-Treffen als „Gipfel der Unmenschlichkeit“ bezeichneten.
Zu Beginn stimmte Anna Blank, Referentin für Diversity an der Konstanzer Uni,
auf die Veranstaltung ein. Blank bezeichnete Rassismus und Sexismus als
Phänomene, die „nur in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Privilegien und
ungerechten Machtverteilungen“ funktionieren. Sie betonte, dass dies Systeme
seien, die geändert werden können wenn Menschen „gemeinsam Gegenkulturen
stark machen und etablieren“. Dem Sozialbürgermeister Alexander Osner gab sie
auch noch zum Schluss ein weiteres Anliegen weiter: Die Einrichtung einer
unabhängigen Antidiskriminierungsstelle bei der Stadt Konstanz.
Zu guter Letzt die sportlichen Ergebnisse vom Samstag: Platz 1 belegt Team
Agrana, Platz 2 Lokomotiv Toleranz und Rang 3 belegen Afghan Konstanz und
Kabul United.