„EXODUS-Der weite Weg“ im Zebra Kino

Anlässlich des Tag des Flüchtlings am 28. September zeigt das Zebra Kino Konstanz in Kooperation mit dem Café Mondial, dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und Pro Asyl Frankfurt den Film „EXODUS- DER WEITE WEG“ von Hank Levine. SYNOPSIS:

Napuli, Nizar und Bruno, Lahpai und Tercha, Dana und Yasmin sind auf der Flucht. Wie sie sind viele Millionen andere Menschen weltweit aus den unterschiedlichsten Gründen gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Jede Minute kommen zahlreiche  weitere hinzu. Sie bilden einen globalen Menschenstrom, von dem wir längst ein Teil geworden sind: die einen fliehen, die anderen grenzen sich ab. „Exodus-der weite Weg“ beschreibt die globale Dimension des Flüchtlings- und Migration Themas durch die Perspektiven der porträtierten Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von 2 Jahren.
Gefilmt wurde u.a. im Süd-Sudan, Kenia, Haiti, Brasilien, Algerien, DRC-Kongo, West-Sahara, Myanmar-Kachin Staat, Kuba und Deutschland.

„Die Abschottungsmaßnahmen gegen Geflüchtete in ganz Europa laufen auf Hochtouren. Zäune und Lager werden errichtet, Gesetze  geändert und Militär an die Grenzen gestellt. Abschiebungen auch in Kriegs und-Krisengebiete, wie Afghanistan werden forciert. Gleichzeitig ertrinken weiterhin abertausende Menschen im Mittelmeer. Ihre Seenotrettung wird durch europäische Behörden verhindert und die ehrenamtlichen Helfer werden kriminalisiert. Anstatt weltweit Fluchtursachen wirklich zu bekämpfen, d.h. endlich Waffenlieferungen zu stoppen, Kriege, Ausbeutung und die Unterstützung von Diktaturen zu beenden und gerechten Handel mit den Ländern des Südens zu betreiben, werden die Geflüchteten bekämpft. Der Tod von tausenden Menschen im Mittelmeer wird  wissentlich, auch mit dem Ziel der Abschreckung, in Kauf genommen.  Europa ist dabei sich von seinen Werten, den Menschenrechten und vom Geiste des Humanismus zu verabschieden. Dass es eine Illusion ist, sich gegen die Not der Menschen und ihre Flucht abschotten zu wollen, sondern wir weltweit endlich andere Wege gehen müssen, zeigt dieser Film von Hank Levine sehr eindrücklich.“ (ReferentIn vom Füchtlingsrat Ba-Wü zur Diskussion angefragt.)